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Pilze in Wildnisentwicklungsgebieten

Alte Buchen- und Eichenwälder im Landesbesitz wurden vom Land NRW als Wildnisentwicklungsgebiete ausgewiesen. Diese Wälder bieten aufgrund ihres Holzbestandes und ihres Alters gute Bedingungen für das Vorkommen und die Entwicklung von Pilzarten, die kennzeichnend sind für Holz in verschiedenen Abbauphasen, und von Pilzarten, die auf lange Standorttradition angewiesen sind.

Gemeinsam mit der Pilzgruppe Münsterland werden durch das LWL-Museum für Naturkunde in ausgewählten Wildnisentwicklungsgebieten im Kreis Coesfeld und in der Stadt Münster die Pilzarten erfasst. Alle Funde werden in die Datenbank der Deutschen Gesellschaft für Mykologie eingegeben und im Projekt „Verbreitung der Pilze Deutschlands“ in Verbreitungskarten gezeigt (www.pilze-deutschland.de). Besonders bemerkenswerte Arten werden in den Zeitschriften des Museums publiziert.

Literatur:

  • Keuker, R. & Terlutter, H. (2019): Bemerkenswerte Pilzfunde in Wildnisgebieten im Münsterland (Kreis Coesfeld und Stadt Münster). Natur und Heimat - Floristische, faunistische und ökologische Berichte. 79. Jahrgang. Heft 2/3: 41-50. 

Kontakt

Dr. Heinrich Terlutter

Ehrenamtlicher Mitarbeiter in den Bereichen Coleoptera (Käfer) und Fungi (Pilze)

Seit August 2022 im Ruhestand. Zuvor: stellv. Museumsdirektor, Leiter des Bildungs- und Forschungszentrums Heiliges Meer und Kurator für Invertebrata (wirbellose Tiere)

Dr. Heinrich Terlutter