Eines der vier Fossilien des Jahres 2026 - der Westphaliasaurus simonsensii. Der markierte Abschnitt der Halswirbel wird im Dobergmuseum ausgestellt.
Foto: LWL/Obloncyk
Westphaliasaurus simonsensii
Fossil des Jahres 2026
Ein ganz besonderes Fossil hat seinen Weg ins Dobergmuseum gefunden - oder zumindest ein Teil davon: Westphaliasaurus simonsensii. Der Hals sowie eine Schädelrekonstruktion von Westphaliasaurus simonsensii sind ab Februar im Foyer im Dobergmuseum zu sehen und bieten Besuchenden die Gelegenheit, ein außergewöhnliches Stück Erdgeschichte hautnah zu erleben.
Das Fossil stammt aus der Sammlung im LWL-Museum für Naturkunde in Münster und wird von Februar bis April 2026 im Dobergmuseum in Bünde ausgestellt. Der Westphaliasaurus wurde mit drei weiteren Plesiosauriern, also schwimmenden, langhalsigen Sauriern aus der Zeit der Dinosaurier, als „Fossil des Jahres 2026“ von der Paläontologischen Gesellschaft ausgezeichnet.
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Das Fossil über die Erdgeschichte Westfalens
Im frühen Jura, vor ungefähr 185 Millionen Jahren waren weite Teile Europas von einem Meer bedeckt. Dieses Meer hat in Form von Gesteinen und Fossilien seine Spuren hinterlassen. Der vor fast 20 Jahren im Kreis Höxter entdeckte Westphaliasaurus ist ein Zeuge dieser untergegangenen Welt und eine einzigartige Gelegenheit, die Erdgeschichte Westfalens so nah und anschaulich vor Augen zu haben. Im Dobergmusuem in Bünde sind neben diesem spektakulären Fossil auch die fossilen Überreste vieler anderer Meeresbewohner zu sehen.
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Die Besonderheit des Fossils
Besonders spektakulär sind vollständige Fossilien und das Skelett von Westphaliasaurus ist beinahe komplett erhalten. Es ist bei Nieheim-Sommersell gefunden worden und weltweit einer der wenigen Plesiosaurier-Funde aus dem Pliensbachium (Unterjura). Zusammen mit Arminisaurus schuberti aus Bielefeld füllt es damit eine Lücke im fossilen Buch des Lebens. Vor 66 Millionen Jahren starben die Plesiosaurier aus. Mit ihnen verschwand ein Körperbau, der keinem heutigen Tier ähnelt. In der Paläontologie ist es eine absolute Ausnahme, ganze Skelette zu finden, was diesen Fund sehr besonders macht, denn er gestattet Einblicke in die Evolution und Lebensweise der Plesiosaurier. So kann an den Knochen festgestellt werden, dass es sich sehr wahrscheinlich um ein beinahe ausgewachsenes Tier gehandelt hat, welches nach seinem Tod unter sehr sauerstoffarmen Bedingungen am Meeresboden abgelagert wurde.
Im Dobergmuseum wird nicht das gesamte Fossil gezeigt, sondern eine Schädelrekonstruktion und die Halswirbelsäule. Der Schädel von Westphaliasaurus ist nicht fossil überliefert. Für die Rekonstruktion wurde daher der Schädel des nah verwandten Microcleidus verwendet.
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Begleitprogramm zum Fossil des Jahres 2026
Das Dobergmuseum bietet im Jahr 2026 verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Plesiosaurier an.
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Vortrag: Westphaliasaurus simonsensii
Freitag, 13.03.2026, 19 Uhr
Ein Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Dobergmuseum e. V.
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Vortrag: Seekühe
Freitag, 17.04.2026, 19 Uhr
Ein Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Dobergmuseum e. V.
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Neuerscheinung
Die Welt der Plesiosaurier - Paläontologische Abenteuer
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Achim Schwermann & Sven Sachs (Autoren) , Jan Ole Kriegs (Hrsg. 2026): Die Welt der Plesiosarier - Paläontologische Abenteuer. LWL-Museum für Naturkunde, 267 Seiten, ISBN 978-3-912101-02-7
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