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Drei Personen präsentieren ein Plakat mit dem Text ‚Publikum. Personal. Programm. Kultur divers und inklusiv – LWL-Museum für Naturkunde'. (ChatGPT)

Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster wurde im Rahmen des Förderprogramms "Publikum.Personal.Programm - Kultur divers und inklusiv" vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für zwei Jahre gefördert.

Gesellschaftliche Vielfalt ist in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens gelebte Normalität. Mit dem Förderprogramm "Publikum.Personal.Programm - Kultur divers und inklusiv" unterstützte das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen zehn Kulturorte dabei, für ein möglichst breites Publikum ein ansprechendes Programm anzubieten - unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und sexueller Identität oder Orientierung, Alter, körperlicher Einschränkung und geistiger, psychischer oder sensorischer Beeinträchtigung. Dafür bekamen die Kulturorte bis zu 100.000 Euro für einen Projektzeitraum von zwei Jahren (2024-2026), insgesamt also eine knappe Million Euro.

Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster ist das deutschlandweit einzige Naturkundemuseum mit Großplanetarium. Die Ausstellungsräume sind mit dem Rollstuhl erreichbar und es gibt Angebote für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung. Im Projektzeitraum wurde unter anderem eine ganzheitliche Strategie erarbeitet. Ziel war und ist es, das Museum für alle Menschen zu einem zentralen Anlaufpunkt zu entwickeln, an dem fachliche Interessen und Fähigkeiten im naturkundlichen Bereich nachgegangen werden kann.

Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es hier...

Impressionen

der Umsetzung des Museumsentwicklungs-Plans für Inklusionsförderung zwischen 2024 und 2026

Eine Museumspädagogin steht in der Gene-Ausstellung und erklärt ein Schaubild, neben ihr eine Frau, die in deutscher Gebärdensprache übersetzt.

DGS-Führung durch die Gene-Ausstellung.

Gruppenfoto mit 10 Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenvereins Münster vor dem Eingang der Gene-Ausstellung.

Der Blinden- und Sehbehindertenverein Münster beim Aktionstag "Zusammenhalt in Vielfalt" im Mai 2026.

Mehrere Menschen sitzen in Stuhlreihen einer Rednerin in rotem Kostüm zugewandt.

Erster Fachtag für Diversität und Inklusion im Museumsbereich im Juni 2025.

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand, darauf ein Ausschnitt der Museums-App. im Hintergrund drei präparierte Tiger.

Einführung der inklusiven Museums-App mit Audioguide, Infotexten, Quiz und Sinneskarte.

Eine Hand streicht über das Modell eines kleinen Nagerschädels. Davor eine Texttafel in Braille-Schrift.

Regelmäßige inklusive Führung "Tastend durch die Genetik" für blinde und sehbehinderte Menschen.

Eine Museumspädagogin steht in der Gene-Ausstellung vor der Vielfaltswand mit vielen verschiedenen Tieren und telefoniert.

Telefonführung durch die Gene-Ausstellung "Bei Anruf Kultur".

Maßnahmen

im Förderungszeitraum von zwei Jahren

Museumsentwicklungsplan Status Konkrete Maßnahmen

Flyer mit einer Führung durch die Sonderausstellung Gene – Vielfalt des Lebens

Erledigt/Umgesetzt

Flyer für die Gene-Ausstellung in Einfacher Sprache

Allgemeine Konzeptentwicklung

Erledigt/Umgesetzt

Fertigstellung des Inklusionskonzepts, wobei jeder Bereich/Stabstelle zur Umsetzung beigetrug

Überarbeitung der Homepage

Erledigt/Umgesetzt

Aktualisierung und Erweiterung der Homepage im Bereich „Barrierefreiheit“

Museums-App mit inklusiven und barrierefreien Informationen und Angeboten

Erledigt/Umgesetzt

Einführung der Kuldig-App mit Audioguide, Sinneskarte, Alternativtexten, Tour in Einfacher Sprache

Weiterentwicklung von Marketingmaßnahmen im Bereich Inklusion

Erledigt/Umgesetzt

Feste Integration von einem monatlichen Beitrag zum Thema Inklusion in die Social Media Kanäle des Hauses

Organisation und Durchführung von Netzwerktreffen

Erledigt/Umgesetzt

Aufbau von zwei Netzwerken zum Thema Diversität und Inklusion

Planung, Durchführung und Auswertung von Befragungen von Nicht-Besucher:innen

Erledigt/Umgesetzt

Umfrage und Auswertung mit Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung

Entwicklung inklusiver, museumspädagogischer Programme

Erledigt/Umgesetzt

Mehrfache Telefonführung über das Format "Bei Anruf Kultur", Konzeption der Führung "Tastend durch die Genetik"

Planung von Workshops mit der Führungsebene des Museums

Erledigt/Umgesetzt

Zwei Workshops zum Thema Diversität konnten mit der Führungsebene durchgeführt werden

Sensibilisierungsschulungen mit den Mitarbeiterinnen des Servicebüros und den Kassenkräften

Erledigt/Umgesetzt

Sensibilisierungsschulungen zum Thema Diversität, Inklusion und Barrierefreiheit wurden durchgeführt

Zertifizierung in Leichter Sprache

Erledigt/Umgesetzt

Zertifizierung der Referentin für Diversität und Inklusion

Zusammenarbeit mit Influencern und Influencerinnen

Erledigt/Umgesetzt

Zusammenarbeit mit demInfluencer Mr. Blindlife

Gefördert durch