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Das Museum, das Planetarium, das Heilige Meer und das Besucherzentrum Kahler Asten sind vom 2. bis zum 30. November geschlossen. Weitere Informationen finden Sie hier...

Fischotter. Foto:LWL/Kriegs

Die Rückkehr des Fischotters

Seit der Wiederentdeckung des Fischotters (Lutra lutra) in Westfalen 2009 sind Wissenschaftler des LWL-Museums für Naturkunde in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station im Kreis Recklinghausen an der Erforschung der sich ausbreitenden Population beteiligt.

Der Fischotter ist inzwischen vor allem in den nördlichen und westlichen Landesteilen wieder anzutreffen. Die Tiere werden mittels Fotofalle fotografiert. Spuren und Kot lassen sich an Gewässern leicht aufspüren. Genetische Analysen des Kots erbrachten, dass es sich sowohl um Tiere aus den niedersächsischen Restpopulationen als auch um Tiere aus dem niederländischen Wiederansiedlungsprogramm handelt. Seit 2010 gibt es in NRW wieder regelmäßig Fischotter-Nachwuchs.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

Kriegs et al. (2010): Aktuelle Vorkommen des Fischotters Lutra lutra (Linnaeus, 1758) in Nordrhein-Westfalen und Hinweise auf ihre genetische Herkunft. Natur und Heimat 70: 131 – 140)

Ribbrock, Niels; Eversmann, Nikolai; Happe, Elke; Olthoff, Matthias; Kriegs, Jan Ole (2015): Verbreitung und Ausbreitung des Fischotters im Westmünsterland. In: Natur in NRW 2015 (2), S. 14–18.

Kriegs JO (2020): Fischotter (Lutra lutra).In: AG Säugetierkunde NRW — Online-Atlas der Säugetiere Nordrhein-Westfalens.