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Vegetations- und Grundwassermonitoring

Seit dem Jahr 1990 wird im Naturschutzgebiet Heiliges Meer die Beschaffenheit des Grundwassers im Rahmen eines Monitoring-Projektes untersucht. An hierzu speziell angelegten Grundwassermessstellen wird die Entwicklung umweltrelevanter Inhaltsstoffe insbesondere von Nitrat untersucht. An diesem Forschungsprojekt waren und sind beteiligt die Universität Osnabrück, die Universität Münster und die Universität Hannover.

Die Ergebnisse der Forschungstätigkeiten belegen, dass durch Extensivierung landwirtschaftlich genutzter Flächen eine erhebliche Verminderung der Nitratfrachten im Grundwasser erreicht werden kann. Wesentlichen Anteil haben daran die Verminderung von Stoffeinträgen und die sich stabilisierenden Boden- und Vegetationsverhältnisse nach der Umwandlung von Ackerflächen in Dauergrünland.

Insbesondere die Jahre 2018 und 2019 waren durch geringe Niederschläge gekennzeichnet, was zu einem Absinken des Grundwasserstandes geführt hat. Messungen in diesem Monitoringprogramm zeigen eine deutliche Zunahme der Nitratgehalte, vermutlich als Folge von verstärkter Mineralisation im Boden. In gemeinsamen Projekten mit den Universitäten Münster, Geologisches Institut und Osnabrück, Fachbereich Biologie werden diese Veränderungen genauer analysiert.

Ansprechpartner: Dr. Christoph Lünterbusch