Transkript anzeigen Abspielen Pausieren

Links ist das Pop-up-Planetarium zu sehen, in das eine Frau hinein geht. Rechts ist ein Bild des Teams des Pop-up-Planetariums zu sehen.

Dem Pop-up-Planetarium geht die Luft aus - erfolgreiche Tour beendet!

Am Ende seiner Lebenszeit angekommen, verliert das aufblasbare, mobile Planetarium Luft.

Ursprünglich nur für ein Jahr geplant, war das Pop-up-Planetarium für fünf sehr erfolgreiche Jahre im Einsatz. Nun ist die Luft raus – wortwörtlich. Doch die vielen begeisterten Blicke in den Sternenhimmel und die leuchtenden Augen der Besucher sind der beste Beweis dafür, dass seine Botschaft angekommen ist.

Eine Reparatur ist nicht möglich, daher wurde das Projekt zum Jahresbeginn 2026 eingestellt.

Das halb aufgeblasene Zelt des Pop-up-Planetariums

Das Pop-up-Planetarium wurde aus Fördermitteln sowie Buchungseinnahmen finanziert.

Die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost unterstützte das Projekt mit 80.000 Euro.
Im Mai 2021 durften Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger und Museumsdirektor Prof. Dr. Jan Ole Kriegs die Förderung entgegennehmen.
Stellvertretend für die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost übergaben Frank Knura (Stiftungsvorstand) und Peter Scholz (Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland Ost und Kuratoriumsmitglied) den Scheck mit der großzügigen Spendensumme. 

Vertreter der Stiftung Sparkasse Münsterland Ost überreichen einen Scheck an Vertreter des LWL vor dem Pop-up-Planetarium.

Das mobile Planetarium hat die Sterne mit seinem Zelt zu den Besuchenden gebracht.

Das mobile Planetarium hat die Sterne mit seinem Zelt zu den Besuchenden gebracht. 

Die Inhalte der Vorführungen konnten individuell auf die Besuchenden abgestimmt werden.

Insgesamt war das Pop-up-Planetarium an 55 Einsatzorten unterwegs, an einigen davon sogar mehrfach. Es tourte durch Städte und Gemeinden in ganz Westfalen-Lippe – vom ländlichen Raum bis in größere Städte des Ruhrgebiets. Ob Münster, Dortmund, Bochum oder kleinere Orte wie Beelen, Hopsten oder Varensell: Gemeinsam war allen Stationen der Wunsch, Astronomie niedrigschwellig, wohnortnah und für möglichst viele Menschen erlebbar zu machen.

Eine Grafik der Karte Westfalens mit den Spielorten der Pop-up-Planetariums.

Das Pop-up-Planetarium brachte die Faszination des Universums direkt zu den Menschen

Dies erfolgte ohne lange Anfahrtswege und angepasst an die jeweiligen Zielgruppen.

Am häufigsten wurde das mobile Planetarium von Schulen gebucht. In 96 Einsätzen an 421 Einsatztagen blickten insgesamt 46.133 Besuchende unter der mobilen Kuppel in den Sternenhimmel.
Neben Grund- und weiterführenden Schulen im Großraum Westfalen besuchte das Team auch Förderschulen des LWL. Darüber hinaus gab es offene Angebote, etwa in Städten, bei Heimatvereinen, in den Ferien oder an Wochenenden. Auch Kita-Gruppen, Senioreneinrichtungen sowie Gäste mit besonderen Bedürfnissen, etwa mit Rollatoren, Rollstühlen oder mit Unterstützung durch Gebärdensprachdolmetschende, fanden mit dem Pop-up-Planetarium einen passenden Zugang zur Astronomie. Die Inhalte der Vorführungen wurden dabei individuell auf die Gruppen abgestimmt.

Grafik mit Zahlen zum Pop-up-Planetairum.

Die Projektion des Sternenhimmels im Pop-up-Planetarium. Darauf ein Schriftzug mit Dank an alle Beteiligten.

Über das Pop-up-Planetarium

Ich bedaure, dass das Projekt endete.

Wissensvermittlung ist unsere wichtigste Aufgabe. Mit dem Pop-up-Planetarium konnten wir dieses auf außergewöhnliche Weise erreichen, wodurch es zu einer wertvollen Ergänzung zu unserem Großplanetarium in Münster geworden ist.

Planetariumsleiter Dr. Tobias Jogler

Die Vorführenden des Pop-up-Planetarium sind weiterhin im Großplanetarium des LWL-Museums für Naturkunde in Münster im Einsatz.

Die Einsätze im Mobilplanetarium hat Antje Bondzio als große Bereicherung empfunden.

„Das Mobilplanetarium hat uns die Möglichkeit gegeben, interaktiver mit den Besuchenden zu agieren, als es im Großplanetarium möglich ist. Der kleine Rahmen war gerade für Grundschülerinnen und Grundschüler ein Geschenk“, berichtet Vorführerin Antje Bondzio. Besonders Themen wie Schwarze Löcher hätten selbst bei jüngeren Kindern zu lebhaften Diskussionen geführt.

Selbgestaltete Eintrittskarten für das Poop-up-Planetarium einer Grundschule.

Ähnliche Erfahrungen hat auch Vorführerin Elke Oestermann gemacht.

"An diesem besonderen Lernort haben sich viele Schüler: innen getraut und ihr Wissen geteilt. So waren selbst einige Lehrkräfte überrascht und begeistert von dem Interesse ihrer Klassen zum Thema Astronomie". Als eine große Stärke des mobilen Planetariums hat die Vorführerin die vielfältigen inklusiven Möglichkeiten gesehen: „Zusätzlich zu Schüler:innen und Kita-Kindern hatten wir zum Beispiel auch Gruppen mit älteren Menschen zu Gast. Hier konnten wir die Lautstärke an die Bedürfnisse der Gruppen anpassen. Für Menschen im Rollstuhl war es sogar möglich, die Kuppelprojektion höher zu setzen, um die Sicht optimal zu gestalten“ so Oestermann.

Eine Gruppe Senioren sitzt auf einer Bank vor dem Pop-up-Planetarium.

Für Vorführerin Eva Graue war es besonders schön, Besuchende im Großplanetarium wiederzutreffen:

„Mit dem Pop-up-Planetarium sind wir direkt zu den Menschen in die Schulen und Gemeinden gekommen. Viele haben dabei ihre Begeisterung für die Astronomie entdeckt. Unser mobiler Sternenhimmel hat die Schüler:innen zu einer spannenden Reise durch das All aus dem Klassenzimmer geholt und es auch Familien erlaubt, die Unendlichkeit des Universums zu entdecken. Es war ein inklusives, bereicherndes und faszinierendes Angebot für alle Interessierten.“

Ein Bild des Eingangs zum Pop-up-Planetarium.

Video-Rückblick

Vorherige Ansicht: ( von )

Nächste Ansicht: ( von )

Vorschaubild des YouTube Kurzvideos

Rückblick Pop-up-Planetarium: Evas Highlights

Vorschaubild des YouTube Kurzvideos

Rückblick Pop-up-Planetarium: Elkes Highlights

Vorschaubild des YouTube Kurzvideos

Rückblick Pop-up-Planetarium: Antjes Highlights

Vorschaubild des YouTube Kurzvideos

Das Pop-up-Planetarium im Film erleben

Um diesen Inhalt anzusehen, müssen Sie der Datenschutzerklärung von YouTube zustimmen.

Mehr erfahren

Impressionen

Downloadbereich Presse

Sie sind von der Presse? Hier bieten wir Ihnen einige Materialien zum Download an.

Anschrift

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285 | 48161 Münster