Museumspädagogik

Museum, das Spaß macht - ein attraktiver Lernort außerhalb der Schule

Sie wollen mit Ihren Kindergartenkindern, Schülerinnen und Schülern einen spannenden und lehrreichen außerschulischen Lernort kennen lernen bzw. einen Ausflug machen? Mit dem Naturkundemuseum und seinem angeschlossenen Planetarium bieten wir Ihnen alles unter einem Dach.

Das Naturkundemuseum hat zu jeder Dauer- und Sonderausstellung museumspädagogische Angebote für alle Altersstufen. Sie wählen ein museumspädagogisches Programm aus und melden sich an. Wir kümmern uns um alles Weitere und übernehmen für Sie die fachliche Betreuung vor Ort.

NEU Sonderausstellung: Das Gehirn

Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl

für Kindergärten, Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I und II und Erwachsene

Die museumspädagogischen Angebote zur neuen Sonderausstellung sind ab Schuljahresbeginn buchbar

Museumspädagogin Gerda Windau mit dem Museumsroboter "KIM". Foto: LWL/Steinweg

G 1 | Mit Köpfchen!
Kindergartenkinder ab 5 Jahre | Dauer: ca. 1 Stunde
Max. Teilnehmerzahl: 12 Kinder

Ein verzauberter Koffer begleitet uns auf einer Reise durch die neue Sonderausstellung. Was steckt eigentlich in unseren Köpfen? Auf der Suche nach der Antwort bestaunen die Kinder das Nervensystem des Berberaffen, lauschen Geschichten über die schlauesten Tiere der Welt, erproben im Eierlauf ihre motorischen Fähigkeiten und begegnen dem sportlichen Roboter „Nao“. Mit den Sinnen von Tieren wird die Welt neu entdeckt. Auch der Ames-Raum stellt die eigene Wahrnehmung auf den Kopf. „Mit Köpfchen“ hinterlässt viele Eindrücke und eine Idee von der gedanklichen Nuss, die es zu knacken gilt, wenn wir damit beginnen dem Gehirn auf die Schliche zu kommen.

G 2 | In unseren Köpfen ist was los!
Klassen 1 und 2 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

In unserem Kopf sitzt das Gehirn und da ist wahrlich viel los. Nur durch das Zusammenspiel der verschiedenen Teile des Gehirns und des übrigen Nervensystems und durch die Kommunikation mit allen Sinnesorganen funktionieren unser Körper, unser Denken und unser Fühlen. Spielerisch und altersgerecht erkunden wir die neue Sonderausstellung. Lasst euch überraschen.

G 3 | Achtung: Aufgepasst und nachgedacht!
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Wir lernen das Gehirn und sein Funktionieren in verschiedenen Lebenslagen kennen. Zwischendurch begegnen wir dabei einem Londoner Taxi, einem Stück von Einsteins Gehirn, vielen Tieren und einem Schlafraum. Wer das alles unter einen Hut bringen möchte, muss aufpassen und nachdenken.

G 4 | Gebrauchsanweisung für dein Gehirn
Klassen 5 und 6 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Wie „funktionieren“ Intelligenz, Sinneswahrnehmungen und Emotionen? Eine Gebrauchsanweisung für das komplizierte „Gerät“ in unserm Kopf wäre sicherlich hilfreich. „Achtung Baustelle“! Insbesondere jugendliche Gehirnbesitzer sollten wissen, dass in ihrem Kopf lebenslang umgebaut wird. Glücklicherweise können wir diese Veränderungen bewusst lenken und somit die Leistungsfähigkeit unserer Gehirne und unsere Lebenseinstellung positiv beeinflussen.

G 5 | Geordnetes Chaos: Durchblick gefragt!
Klassen 7 und 8 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Das Gehirn erscheint beim genaueren Hinsehen wie ein totales Chaos – und doch gibt es eine Ordnung darin! Schaut hin, wie das Gehirn arbeitet, und bekommt den Durchblick. Wir haben im Kopf einen echten Team-Player! Wichtig im Lebensalltag sind Lernen und Schlafen. Doch längst nicht alle Funktionen des Gehirns sind schon erklärt – noch ungelöste Rätsel bleiben Herausforderungen für die Hirnforscher. Übrigens: Unser Gehirn lässt sich manchmal täuschen. Nobody ist perfect – auch nicht unser Gehirn!

G 6 | Auf der Suche nach dem Superhirn
Klassen 9 und 10 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Was ist entscheidend für die Leistungen des Gehirns? Sein Aufbau oder stetes Training? Wir testen unseren Sehsinn, erleben wie Tiere sehen und erfahren verblüffende Sinnestäuschungen. Was tut sich in der Pubertät? Albert Einstein, ein autistischer Künstler, die Folgen eines seltsamen Unfalls und das Büffeln für den Taxiführerschein in London sind Beispiele für Individualität und Formbarkeit des Gehirns. Künstliche Intelligenz brilliert, aber kann der Mensch (schon) ersetzt werden?

G 7 | Intelligenz & Co.: Wahrnehmung, Emotion und Verhalten
Lerngruppen der Sekundarstufe II | Dauer: ca. 2 Stunden

Einen spannenden Einstieg bilden die Anatomie und die Evolution von Nervenzellen und Gehirnen und die technische Evolution künstlicher Intelligenz. Gemeinsam werden verschiedene Formen der Intelligenz, effiziente Lernstrategien und erstaunliche Gedächtnisleistungen erarbeitet. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit werden insbesondere vier Aspekte näher beleuchtet und diskutiert: die subjektive Sinneswahrnehmung unserer Umwelt, die Prinzipien der Wahrnehmung und damit verbundene Illusionen, verschiedene Emotionen als wichtiger Bestandteil unserer Kommunikation und die Verhaltenssteuerung von Menschen. Welche Rolle spielt (zukünftig) Künstliche Intelligenz? Aktuelle Entwicklungen werden gemeinsam diskutiert.

Führung | Das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl
Dauer: ca. 1 Stunde

Der Museumsroboter und die Museumspädagogin führen zu verschiedenen Highlights der neuen Sonderausstellung. Schauen Sie in die Galerie der Gehirne, betrachten Sie die blank liegenden Nerven eines Berberaffen, begegnen Sie einem der ersten Maschinenmenschen, lernen Sie menschliche und tierische Kunstwerke und hilfsbereite Menschenaffen kennen. Neben der Anatomie der Intelligenz geht es auch um die Frage, was ein Roboter-Guide und künstliche Intelligenzen leisten können und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Machen Sie eigene Erfahrungen und diskutieren Sie mit!

Landesausstellung: Vom Kommen und Gehen

Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel

für Kindergärten, Grundschulen und Schulklassen bis 10. Klasse

Fischotter. Foto: LWL/Kriegs

K 1 | Tierische Schätze 
Kindergartenkinder ab 4 Jahre | Dauer: ca. 1 Stunde
Max. Teilnehmerzahl: 12 Kinder

Unter einer alten Eiche befindet sich ein „tierischer“ Schatz, den es zu entdecken gilt. Auf einer Reise durch die vielfältigen Lebensräume Westfalens entdecken die Kinder, welche Tiere vor unserer Haustür leben und wie sehr sich Westfalen seit der letzten Kaltzeit gewandelt hat. Es herrscht ein reges Kommen und Gehen. Das Mammut ist schon lange ausgestorben. Fischotter und Biber kehren zurück. Der Weißstorch nistet wieder bei uns. Und was ist mit den anderen Tieren aus unserem Schatz?

K 2 | Tiere gesucht und gefunden! 
Klassen 1 und 2 | Dauer ca. 1,5 Stunden

Welche Tiere lebten einst in Westfalen und welche leben jetzt hier? In einem Suchspiel erleben die Kinder an der großen Tierkarawane das Kommen und Gehen von Arten in ihrem Heimatraum. Auf einer Zeitreise durch das Eiszeitalter erfahren sie den Wandel von Klima und Landschaft in Westfalen. Vier ausgewählte heimische Tiere und ihre Lebensräume werden genauer erforscht. Dabei erfahren die Kinder, dass der Schutz bedrohter Tiere nur durch den Erhalt ihrer Lebensräume möglich ist.

K 3 | Verschwunden, wieder da, neu im Land
Klassen 3 und 4 | Dauer ca. 1,5 Stunden

Seit 2,6 Millionen Jahren hat die Tierwelt Westfalens mehrfach drastische Klimawechsel erlebt. Die Kinder lernen Südelefanten und Mammute kennen. Sie vergleichen die beiden ausgestorbenen Elefantenarten und erkunden weitere Tiere der Warm- und Kaltzeiten. In spielerischen Aktionen ordnen sie fossile und heutige Tierspuren den Tieren einer beeindruckenden Artenkarawane zu. Neben den Rückkehrern wie Wildkatze, Wolf und Fischotter stellen sich Neubürger wie Waschbär und Chileflamingo vor. Im Blattwerk einer alten Eiche entdecken die Kinder abschließend eine Lebenswelt auf kleinstem Raum.

K 4 | Klima, Tiere, Menschen – wer formte Westfalen?
Klassen 5 und 6 | Dauer ca. 1,5 Stunden

Ein Blick auf die Landkarte verrät es: Westfalen ist ein Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen! Wir lernen die Vielfalt an kleinen Lebensräumen genauer kennen und erfahren, dass eben diese Vielfalt auch eine große Artenvielfalt ermöglicht. Mit Hilfe eines interaktiven Zeitrades reisen wir durch das Eiszeitalter und begreifen, dass Westfalen einem ständigen Wandel unterliegt. Doch wer ist für die Veränderung der Landschaft und das Kommen und Gehen der Arten verantwortlich? Stimmt es, dass einst Mammute in Westfalen zu Hause waren? Und wo ist eigentlich der Wolf geblieben?

K 5 | Die gibt‘s bei uns? Wo denn?
Klassen 7 und 8 | Dauer ca. 1,5 Stunden

Was um uns herum so alles lebt und wächst, das kennen wir doch! Ist das wirklich so? Die Jugendlichen erkunden anhand arbeitsteiliger Aufgaben Tierarten, die längst nicht allen bekannt sind und die mit ihren Besonderheiten durchaus für Staunen sorgen. Anhand der Artenkarawane entdecken sie das „Kommen und Gehen“ der Tiere im Laufe der letzten 45.000 Jahre. Renaturierung, Naturschutz und Auswilderungsprojekte werden ebenso thematisiert wie das Monitoring.

K 6 | Gibt es echte Westfalen?
Klassen 9 und 10 | Dauer ca. 1,5 Stunden

Die Frage nach Westfalens ursprünglicher Landschaft und ihren "echten" Bewohnern ist vertrackt. Wir begegnen endemischen, lokal ausgestorben und ausgerotteten Tierarten, sowie Neubürgern und Arten auf der Durchreise. Welche ökologischen Zusammenhänge können den stetigen Wandel des Arteninventars erklären? Auch verschiedene Menschenarten kamen und gingen und prägten das Aussehen unserer Heimat. Die Arbeit hinter dieser Ausstellung ist vielfältig: Mit welchen Methoden werden scheue Tierarten in der Natur untersucht? Und: Wie entstanden die vielen lebensechten Tierpräparate?

Führung | Vom Kommen und Gehen
Dauer: ca. 1 Stunde

Entdecken Sie die westfälische Artenvielfalt! Welchen Einfluss hatten die Klimawechsel des Eiszeitalters „Quartär“ auf Pflanzen, Tiere und Landschaft? Welche positiven und welche negativen Einflüsse hat(te) der Mensch seit dem Beginn von Ackerbau und Sesshaftwerdung in Westfalen auf Lebewesen und Lebensräume? Vielen spannenden Tieren begegnen wir in der Artenkarawane. Mammut und Neandertaler gingen, Fischotter und Weißstörche sind wieder da, Chinesische Wollhandkrabben und Asiatische Buschmücken kommen. Und wie ist es mit Ihnen?

Interesse, einen Kindergeburtstag in der Ausstellung zu feiern? Hier gibt es Infos.

Dauerausstellung: Dinosaurier – die Urzeit lebt!

Dinosaurier – die Urzeit lebt!

für Kindergärten, Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I und II und Erwachsene

Kinder in der Ausstellung. Foto: LWL/Oblonczyk

D 1 | Dinosaurier-Detektive
Kindergartenkinder ab 4 Jahre | Dauer: ca. 1 Stunde
Max. Teilnehmerzahl: 12 Kinder

Wir gehen zu den Dinosauriern auf Entdeckungstour und nehmen die schrecklichen Echsen genau unter die Lupe! Was verraten uns Knochen, Zähne, Eier und Federabdrücke über die Geheimnisse der Dinosaurier? Gibt es heute noch Dinos? Was haben Dinos eigentlich gefressen? Und wie lebte es sich als Dino-Kind? Mit detektivischem Spürsinn können die Kinder die Methoden der Dino-Forscher nachspielen und erfahren so Spannendes aus dem Leben der vielfältigen Urzeit-Echsen.

D 2 | Dinosaurierfossilien – vergrabene Schätze
Klassen 1 und 2 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Wer sind eigentlich diese Dino-Forscher? Was genau suchen sie? Wie und wo suchen sie? Diesen spannenden Fragen wird im wahrsten Sinne des Wortes auf den (Dino-)Zahn gefühlt. Als angehende Dino-Forscher graben die Kinder eigenhändig in unserer Museums-Ausgrabungsstätte nach „Fossilien“. Es werden Einblicke in die Arbeit von Paläontologen gegeben, um den Kindern die Schwierigkeiten, aber auch die Möglichkeiten der Wissenschaft von den Lebewesen vergangener Erdzeitalter zu vermitteln.
Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen.

D 3 | Was macht der Dino im Hühnerstall?
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Aprilscherz oder sensationelle Nachricht? Im heimischen Hühnerstall wurden frische Fußspuren von Dinosauriern entdeckt! Die Dinos sind doch vor vielen Millionen Jahren ausgestorben – oder gibt es etwa Überlebende? Um dieses Rätsel zu lösen, folgen wir den Dino-Forschern um die halbe Welt: von Westfalen bis in den „Wilden Westen“. Dabei begegnen wir riesigen Pflanzenfressern und gefährlichen Raubsauriern. Mit Schere und Buntstift schneidern wir dem Supermodel unter den Dinosauriern neue Kleider. Aktuelle Fossilfunde liefern uns vielleicht Hinweise darauf, welches Outfit seinem Aussehen am nächsten kommt.

D 4 | Begegnung mit den schrecklichen Echsen
Klassen 5 und 6 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Was ist ein Dinosaurier? Die Begegnung mit zwei Fleischfressern und zwei Pflanzenfressern ermöglicht eine Einschätzung, wie schrecklich die „schrecklichen Echsen“ tatsächlich sind. Zur Erforschung der Dinos werden wichtige Grundkenntnisse über die Evolution, die geologische Zeitskala und die Methode des Aktualismus erarbeitet. In einem Spiel konkurrieren Eierdiebe und der brütende Citipati um das Gelege. Am Beispiel ihrer Fundgeschichten wird aufgezeigt, dass sich Forschungsergebnisse mit jedem neuen Fund ändern können. Doch was löschte das Leben der Dinosaurier am Ende der Kreidezeit aus? Es mag überraschen, dass es heute noch Nachfahren der Dinosaurier gibt: die Vögel!

D 5 | Zurück in die Zeit der Dinosaurier
Klassen 7 und 8 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Zurück in die Dinosaurierzeit, das ist ein weiter Weg, auf den wir uns auf dem Zeitstrahl im Gesteinshof des Museums begeben. Dort begegnet uns auch ein erster Dinosaurier. Wir untersuchen einzelne Trittsiegel und deuten seine Fährte. Die Schüler/-innen erkunden in Gruppen einzelne Bereiche der Ausstellung geleitet von Quizkarten. Bei der anschließenden Ergebnissicherung wird das erworbene Wissen gemeinsam vertieft und für richtige Antworten auf der Quizkarte werden Dinopunkte verteilt. Das Aussterbeereignis vor 66 Millionen Jahren bildet den Abschluss dieses Programms, aber war es auch tatsächlich das Ende der Dinosaurierzeit?
Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen.

D 6 | Erforschung der Dinosaurier
Klassen 9 und 10 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Wir werfen einen Blick zurück ins Erdmittelalter und lernen die Dinosaurier als vorherrschende Tiergruppe dieser Zeit kennen. Anhand anatomischer Merkmale können Schlüsse auf ihre Lebensweisen und auf ihre Umwelt gezogen werden. Fossilfunde und das Prinzip des Aktualismus ermöglichen die Erforschung vergangenen Lebens. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit werden Wachstum und Gigantismus, Brutverhalten, Fressverhalten, Gruppenbildung und Kommunikation selbstständig erforscht. Zum Abschluss wird die Aufmerksamkeit auf die gefiederten Nachfahren der Dinosaurier gerichtet, denn ausgestorben sind sie nicht!

D 7 | Dinosaurier im Fokus der Evolution
Lerngruppen der Sekundarstufe II | Dauer: ca. 2 Stunden

Aktuelle Funde zeichnen ein faszinierendes Bild der Saurier, klären alte Fragen und werfen neue auf. In diesem Programm wird das Prinzip des Aktualismus, die Triebkräfte der Evolution und die Probleme bei der Rekonstruktion der Saurier diskutiert. Arbeitsteilige Gruppenarbeiten behandeln folgende Fragen: Wann entwickelten sich die Vögel aus der Gruppe der Raubdinosaurier? Was lässt sich aus dem Vergleich flugfähiger Tiergruppen schließen? Welche Probleme haben frühere und heutige Giganten im Meer und an Land? Wo finden sich Hinweise auf Koevolution von Räubern und Beute?

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Dauerausstellung: Indianer

Prärie- und Plainsindianer - Wandel und Tradition (Die Ausstellung endet am 06.01.2019)

für Kindergärten, Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I

Kinder bei der Indianerführung. Foto: LWL/Oblonczyk

P 1 | Kleiner Fuchs, Heller Stern und Leichte Feder
Kinder im Vorschulalter | Dauer: ca. 1 Stunde

Zunächst suchen sich die Kinder für die Dauer des museumspädagogischen Programms einen indianischen Namen aus. Die Geschichte "Ein erlebnisreicher Tag" wird vorgelesen. Sie handelt vom Alltag mehrerer Indianerkinder und weist auf typische Lebensformen der Komantschen vor etwa 200 Jahren hin. Die Kinder erkunden verschiedene Ausstellungsstücke rund um den Bison und das Tipi. Abschließend wird zu indianischer Musik getanzt.
Max.Teilnehmerzahl: 12 Kinder

 

P 2 | Wo Schlangen klappern und Hände sprechen
Klassen 1 und 2 | Dauer: ca. 1 Stunde

Auf einem Erkundungsgang durch die Welt der Prärie- und Plainsindianer machen wir uns mit indianischer Zeichensprache vertraut. Dann heißt es "Fangt die Klapperschlange!". Bei diesem indianischen Spiel sind Hör- und Konzentrationsvermögen gefragt.

 

P 3 | Mit Pfeil und Bogen auf Bisonjagd
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Der Bison war die Lebensgrundlage der Prärie- und Plainsindianer. In der Ausstellung werden Jagd und Verwertung des Bisons erkundet. Mit Hilfe von Malbögen machen wir uns mit verschiedenen Jagdmethoden vertraut. Den Umgang mit Pfeil und Bogen üben wir - unter den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen - draußen im Museumshof. Abschließend vermittelt eine moderne Bisonskulptur den Kindern in eindrucksvoller Weise die Lebendigkeit indianischer Kultur heute.
Bitte ggfs. wetterfeste Kleidung mitbringen!

 

P 4 | Eine Meile in Mokassins wandern ...
Klassen 3 und 4 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Hier geht es um Kleidung und Wohnung der Prärie- und Plainsindianer. Wir schmücken uns mit fremden Federn und erkunden historische Indianerkleidung, moderne Powwow-Kleidung und aktuelle Alltagskleidung. Gemeinsam basteln wir Tipimodelle und erkunden historische Tipis und Powwow-Tipis in der Ausstellung. An einem Pferdetravois entdecken wir, wie das Transportproblem der schweren Nomadenzelte gelöst wurde.

 

P 5 | Prärie- und Plainsindianer - Gestern und Heute
Klassen 5 – 7 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Durch den Vergleich von Kinderspielzeug mit Ausstellungsstücken gelangen die Schüler/-innen zu einer Auseinandersetzung mit indianischen Kulturen und unseren in den Spielzeugen eingefangenen Vorurteilen. Die Erkundung der aktuell vergrößerten Ausstellung erfolgt in arbeitsteiliger Gruppenarbeit. Den Schüler/-innen wird sowohl ein Einblick in die historische Lebensweise der Prärie- und Plainsindianer, als auch in die heutige Situation der amerikanischen Ureinwohner vermittelt.

 

P 6 | Indianerbild und Wirklichkeit der Ureinwohner
Klassen 8 – 10 | Dauer: ca. 1,5 Stunden

Zwischen dem Indianerbild von Jugendlichen und der Indianerwirklichkeitgibt es oft nur wenige Übereinstimmungen. Es wird versucht, dieses Bild zu korrigieren und so eine realistische Vorstellung von den Ureinwohnern Amerikas zu den verschiedenen Zeiten zu schaffen. Ausgehend von der frühen Besiedlung Nordamerikas und seiner „Entdeckung“ durch Christoph Kolumbus werden die bisonjagenden, mobil lebenden Prärie- und Plainsindianer des 18. Jahrhunderts erkundet. Dann wird der Frage nachgegangen, wie sich das Leben der Ureinwohner in den letzten 200 Jahren entwickelt hat und wie sie heute leben. Die Schüler/-innen werden Zeuge der bis in die Gegenwart reichenden Ungerechtigkeiten, vondenen die Indianer seit 1492 betroffen sind.

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Hinweise

Hinweise zur Anmeldung und den Kosten

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285 | 48161 Münster
Telefon 0251.591-05 | Fax 0251.591-6098
naturkundemuseum@lwl.org | planetarium@lwl.org


Anmeldung

Telefon 0251.591-6050
Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr und Montag bis Donnerstag von 14.00 bis 15.30 Uhr.

Melden Sie Ihre Gruppe bitte bis spätestens 10 Tage vor dem gewünschten Termin an.
Beratung (keine Anmeldung!)

Telefon 0251.591-6015
Museumspädagogik, Gerda Windau

Auf Wunsch können für Erzieher- und Lehrerkollegien zu verschiedenen Ausstellungsthemen Einführungs- bzw. Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit Frau Windau in Verbindung, damit das Thema und ein Termin abgesprochen werden können.


Absagen

Absagen sind nur unter Telefon 0251.591-6050 möglich.
Wenn Sie Ihre Buchung bis spätestens 4 Tage vor dem gewünschten Termin stornieren, entstehen Ihnen keine Kosten. Bei Absagen zu einem späteren Zeitpunkt oder Nichterscheinen der Gruppe erhalten Sie von dem für Ihre Gruppe eingeteilten freien Mitarbeiter eine entsprechende Honorarforderung.


Kosten & Eintrittspreise

Kosten pro Gruppe*

1 Stunde: 30,00 € zuzüglich Eintritt Museum (Ausnahme Führung mit Roboter: 20,00 € )
1,5 Stunden: 45,00 € zuzüglich Eintritt Museum
2 Stunden: 60,00 € zuzüglich Eintritt Museum


Fremdsprache zzgl. 15,–€

Eintritt Museum

Schüler/-innen bei Teilnahme an museumspädagogischen Programmen oder Führungen im Rahmen einer Lehrveranstaltung: 3,60 €
Kinder und Jugendliche (6 - 17 Jahre): 4,00 €
Erwachsenengruppen (ab 16 Personen): 6,00 €
Erwachsene (Einzelpersonen): 6,50 €

* Zwei erwachsene Begleitpersonen von Schulklassen und Kindergärten haben freien Eintritt.


Sonstiges

Alle museumspädagogischen Programme können auch von Privatpersonen gebucht werden, z. B. für einen Kindergeburtstag. Bei Minderjährigen ist die Begleitung durch eine erwachsene Person erforderlich. Arbeitsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie, dass bei einigen Programmen wetterfeste Kleidung erforderlich ist. Für Ihre Jacken, Rucksäcke u. ä. stehen Schließfächer und Klassenschränke zur Verfügung. In dem besonders ausgewiesenen Pausenbereich können mitgebrachte Getränke und Frühstücksbrote verzehrt werden. Bitte beachten Sie, dass die Programme nicht mehrfach für die gleiche Uhrzeit gebucht werden können. Um allen Kindern uneingeschränkte Sicht auf die Exponate zu ermöglichen, muss die Teilnehmerzahl bei allen Angeboten für Kinder im Vorschulalter begrenzt werden. Eine Schulklasse betreuen wir so groß wie sie ist. Wir bitten aber zu prüfen, ob eine zahlenmäßig starke Schulklasse auf zwei Veranstaltungen aufgeteilt werden kann.

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