Vorschau! Sommer 1969 - Westfalen im Mondfieber

Wanderaussstellung | 19.04.2019-23.06.2019

Mond. Foto: LWL/Rienow

Eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen zum Thema "Mondlandung".

…ein kleiner Schritt für [einen] Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit… Wer kennt es nicht, dieses berühmte Zitat des amerikanischen Astronauten Neil Armstrong. Am 21. Juli 1969 war es soweit: Der erste Mensch setzte einen Fuß auf den Mond. Jahrzehntelange Vorbereitung, Planung, Training, sowie heftige Rückschläge pflasterten den langen und gefährlichen Weg zum Mond. Die Männer und Frauen, die zuerst ins All flogen, waren Testpiloten und Kampfflieger. Einige der Weltraumpioniere bezahlten ihren Wagemut mit dem Leben.

Raketenstart. Foto: NASA

Das spektakuläre Ereignis der Mondlandung verfolgten Millionen Menschen. 28 Stunden dauert eine Sondersendung im WDR. Die Menschen waren begeistert. Die technischen Errungenschaften und Erfolge, wie etwa den ersten Satelliten „Sputnik“ oder das Erreichen des Weltraums durch den ersten Menschen, Juri Gagarin, faszinierten. Dies spiegelte sich in der Popkultur wieder und befeuerten die Aufbruchsstimmung. Selbst Kinder nahmen Anteil an dem Geschehen: Weltraumspielzeug stand ganz oben auf der Wunschliste der Jungen. Familien lasen Jules Vernes „Reise um den Mond“ oder besuchten die Sternwarten. Eine Science-Fiction Serie, „Raumschiff Orion“, versammelte Erwachsene und Jugendliche regelmäßig im Wohnzimmer.

Foto: LWL/Banzhaf

Das LWL-Museumsamt für Westfalen widmet dem 50. Jahrestag der Mondlandung eine kulturgeschichtliche Ausstellung unter Einbeziehung von Technik und Naturwissenschaften. Sie analysiert die historisch-politischen Entwicklungen bis hin zur Mondlandung, gibt technisch-naturwissenschaftliche Ein- und Ausblicke in das Thema und arbeitet ethnologisch die Rezeptionsgeschichte der Mondlandung in Westfalen auf.

Ausstellungsdauer

19.04.2019 bis 23.06.2019