Arbeiten von Design-Studierenden im LWL-Museum für Naturkunde

Projekte von Studierenden der FH Münster in Sonderausstellung

Ein wichtiger Anziehungspunkt der inklusiven Ausstellung "Leben in der Dunkelheit" sind die Arbeiten von 14 Studierenden des Fachbereichs Design der Fachhochschule Münster.

Foto: LWL/Steinweg

Bereits seit 1997 arbeitet das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eng mit Prof. Cordula Hesselbarth vom Fachbereich Design zusammen. Museumsdirektor Dr. Alfred Hendricks: "Wir haben immer wieder auf ihre Hilfe zurückgegriffen, z. B. bei den Sonderausstellungen ‘Wale - Riesen der Meere', ‘Sex und Evolution' und zuletzt auch bei den Dinosauriern. Die Kooperation hat sich mit den Jahren intensiviert und bewährt."

Foto: Jonas Hauss

Die Teilnehmer des Design-Seminars setzten sich im Sommersemester 2014 mit Themen zur Biolumineszenz, Ernährung von Lebewesen in der Tiefsee oder inneren Uhr des Menschen auseinander. Die Studentinnen erarbeiteten humorvolle, metaphorisch-erzählerische, oder auch sachlich-informative Lösungen für ihre jeweiligen Projekte.

Foto: LWL/Steinweg

Die Form der Umsetzung war den Studenten freigestellt und variierte je nach Thema und Vermittlungsziel. Heraus kamen Illustrationen und grafische Bildtafeln, interaktive Anwendungen etwa zur Chemo- und Photosynthese, Animationsfilme wie zur Geschichte des Lichts und Rauminszenierungen etwa zu Jagd- und Futterstrategien in der Tiefsee.

Foto: Anna Daubenspeck

Cordula Hesselbarth: "Wesentliches Element und Lernziel der Kooperationsseminare ist für die Studierenden die Praxiserfahrung. Sie lernen in der Zusammenarbeit mit den Museumsmitarbeitern den Ausstellungsbetrieb kennen und erhalten wertvolle Einblicke hinter die Kulissen des Museums."

Foto: LWL/Steinweg

Bei den komplexen Themen bekamen die Studierenden Unterstützung: die Wissenschaftler/innen des LWL-Museums, der Ausstellungsleiter, die Werkstatt-Mitarbeiter/innen und Ausstellungsmacher/innen ermöglichten eine professionelle Realisation der Entwürfe.

Insbesondere in der Realisierungsphase ist es die Aufgabe des Ausstellungsleiters, die Projekte bezüglich der Architektur, der Größe und der Gestaltung unter dem Aspekt der Realisierung, des finanziell und technisch Machbaren und der harmonischen Einbringung in die Gesamtgestaltung der Ausstellung voranzubringen. Die Wisssenschaftler/innen prüfen hierbei fortlaufend die Korrektheit der Inhalte. Die Zusammenarbeit und die gewonnene Erfahrung führen zu einer ständigen Qualitätssteigerung der Ausstellungsprojekte.

"Die Möglichkeit, das eigene Werk nach Abschluss in einer Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren, belohnt für die anspruchsvolle Entwicklungsarbeit während des Semesters", verdeutlicht Hendricks.

Die Arbeiten können jeweils dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr in der Ausstellung "Leben in der Dunkelheit" im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster, betrachtet werden.

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