Die geowissenschaftliche Sammlung

Sammeltätigkeit seit dem 19. Jahrhundert

Der Sammlungsschwerpunkt im LWL-Museum für Naturkunde liegt auf Material aus Westfalen.

Die ältesten Sammlungsbestände des LWL-Museums für Naturkunde stammen aus dem 19. Jahrhundert. Zu den bedeutendsten Stücken zählt der größte vollständige Ammonit der Erde, Parapuzosia seppenradensis (Landois). Durch die Übernahme von bedeutenden Privatsammlungen, Einzelstücken, Museumssammlungen und die Tätigkeit der paläontologischen Bodendenkmalpflege wird die Sammlung permanent erweitert.

Die Sammlung ist in die Bereiche Paläontologie, Geologie und Mineralogie gegliedert.
Sie umfasst etwa 250.000 Objekte, von denen etwa 100.000 in Datenbanken und Inventarbüchern erfasst sind.
 

Bedeutende Sammlungen

Die geowissenschaftliche Sammlung des Museums hat in den letzten Jahren bedeutende Zuwächse zu verzeichnen. Besonders hervorzuheben sind folgende Sammlungsübernahmen:

  • Wolfgang Sippel, Ennepetal: Hagen-Vorhalle. Fossile Insekten, Mollusken, Fische, Pflanzen des Pennsylvaniums.

  • Prof. Dr. Michael Kemper, Hagen-Vorhalle: Hagen-Vorhalle. Fossile Insekten, Mollusken, Fische, Pflanzen des Pennsylvaniums.

  • Hermann Höger, Hohenlimburg: Fossilien des Massenkalkes. U.a. Gastropoden.

  • Prof. Dr. Friedrich Strauch, Havixbeck: Unter anderem Material aus rheinisch-westfälischen Schachtabteufungen. Überwiegend tertiäre Mollusken.

  • Ernst Zimmermann, Schwelm: Fossilien des Massenkalkes in Schwelm. Unter anderem Gastropoden.

  • Prof. Dr. Hermann Müller, Lippstadt: Historische Sammlung aus dem 19. Jahrhundert. Geologische-mineralogische und paläontologische Objekte.

Aufgaben

Wichtige Aufgaben eines Museums sind:

  • Sammlungsbestände für die Nachwelt zu erhalten
  • Material für wissenschaftliche Bearbeitungen zur Verfügung zu stellen
  • Exponate für Ausstellungen bereitzuhalten
  • Objekte an andere Museen auszuleihen